Was der Knopf siegelt, soll die Spitze verteidigen.

August 20th, 2008 by maurice

Was der Knopf siegelt, soll die Spitze verteidigen. Der Heiligen Gut hat der Wehre nicht. Ein Kind, kein Kind, zwei Kind, Spielkind, drei Kind, viel Kind, vier Kind, ein ganzes Haus voll Kinder. Wenn eine Gans gaggt, so gaggt die andre auch. Der Neid hat noch keinen reich gemacht. Auf des Teufels Eis ist nicht gut gehen. Es wird schrecklich über Ägypten regnen. Arme Leute kennt niemand. Was Großhans sündigt, muß Kleinhans büßen. Fett schwimmt oben, sagte Barthel, da lebte er noch. Glück läßt sich finden, behalten ist Kunst. Willkommen, der bringt. Neue Besen kehren gut, aber die alten fegen die Ecken rein. Recht muß Recht finden. Man muß es ins Narrenbuch zu Stockach schreiben. Ein Trunk fordert den andern. Landeskinder soll man vor andern befördern. Besser ein gesunder Bauer denn ein kranker Kaiser. Es ist kein Meister geboren, er muß gemacht werden. Früh Obst verwelkt bald. Guter Gruß, halbe Speise. Leiden währt nicht immer, Ungeduld macht’s schlimmer. Man diene, wie man wolle, so ist Undank der Lohn. Spar nicht auf morgen, was du heute tun kannst. Willst du strafen mich und Meine, Sieh vorher auf dich und Deine. Edel sein ist gar viel mehr Als adlig von den Eltern her. Es liegt da, wo niemand hin kann. Damit lockt man keinen Hund vom Ofen. Alter Wein, gesunder Wein. ..

Die Besen kann man am wohlfeilsten geben, die

August 10th, 2008 by maurice

Die Besen kann man am wohlfeilsten geben, die man fertig stiehlt. Wohlschmack Bringt Bettelsack. Wer eines Hinkenden spotten will, muß selbst gerade sein. Wer seinen Satz gewinnt, hat nicht übel gespielt. Geld her, klingen die Glocken, wennschon der Pfaff tot ist. Im siebenten Grade endet die Sippe. Wer gut futtert, Der gut buttert. Die Herren von der Klerisei Versalzen uns gar oft den Brei. Wer hinaufsteigen will, muß unten anfangen. Ich kann mit allen Sinnen Mir selber nicht entrinnen. Geld ist Königin, Tugend und Kunst ihre Schüsselwascherinnen. Gegessen Brot soll man gedenken. Stehlen und Sackaufheben ist eins wie das andere. Lübeck ein Kaufhaus, Hamburg ein Brauhaus, Braunschweig ein Rüsthaus, Lüneburg ein Salzhaus, Halberstadt ein Pfaffenhaus. Der Fisch will dreimal schwimmen, im Wasser, im Schmalz und im Wein. Mit vielem geudet man, mit wenigem spart man. Die größte Eintracht wächst nicht eben, wo jeder will, was der andre. Selbst getan ist bald getan. Wer sich selber schändet, den lobt niemand. Gehorsam ist besser denn Opfer. Ein guter Nachbar ist ein edel Kleinod. Er hat vor der Taufe geniest. Wer will borgen, Der komme morgen. Blick erst auf dich, Dann richte mich. Immer neu Werg an der Kunkel gibt wenig Gespinst. Jahre bringen Verstand, aber auch graue Haare. Ein Esel frißt keine Feigen. Warum? Wenn einer keinen Feind hat, so geht’s ihm übel. Nach viel Feiertagen kommt selten ein guter Werktag. Man muß Belzebue mit Belzebue vertreiben. Hauszins schläft nicht. Wenn sich die Krähe vor Maientag im Korn verstecken kann, so gerät es wohl. Unversehen Ist bald geschehen. Darnach Mann, darnach Gunst. Es verdirbt viel Weisheit in eines armen Mannes Tasche. Drei W sind große Räuber: Wein, Würfelspiel und Weiber. Der Unschuldige muß das Gelag bezahlen. Am Gelde riecht man es nicht, womit es verdient ist. Das Korn mag, wie es will, geraten, Die frühe Saat geht vor der spaten. Montagswetter wird nicht Wochen alt. Besch- Kinder soll man nicht wegwerfen. Eines Freund, Keines Feind. Ein Kind wie eine Maus Macht einen Hader wie ein Haus. Regen und Segen kommt vom Herrn. Der Schneck ist sieben Jahr den Baum aufkrochen und doch wieder aba keit. Wer zu spät kommt, ißt mit den Gemalten an der Wand. Darnach das Spiel ist, macht man einen Strohwisch zum König. Ein Stich, so nicht blutet, Wird mit drei Hellern vergutet. Laß Neider neiden und Hasser hassen: Was Gott mir gönnt, muß man mir lassen. Man muß die Morgensuppe nicht zu groß machen, daß man abends auch was hat. Besser auf dem Lande arm als auf dem Meere reich. Ehestand ist der heiligste Orden. Man sorgt sich eher alt als reich. Dem Beichtvater, Arzt und Advokaten darf man nichts verschweigen.

Es liegt da, wo niemand hin kann. Von

July 25th, 2008 by maurice

Es liegt da, wo niemand hin kann. Von Schnack kommt Schnack. Recht ist über hübsch. Wer nicht wagt, Der nicht nagt. Auch die Unrecht tun, hassen das Unrecht. Wer der Welt am besten dient, dem lohnt sie am übelsten. Vom Hörensagen leugt man viel. Wer das Übel flieht, den verfolgt es. Gnade ist besser denn Recht. Jugend Hat nicht allzeit Tugend. Ehrkauf, Reukauf. Sonnjahr, Wonnjahr, Kotjahr, Notjahr. Wenn’s im Sommer warm ist, so ist’s im Winter kalt. Kleine Häfen laufen bald über. Die Eltern haben die Kinder lieber als die Kinder die Eltern. Übel beritten will immer voran sein. Ich wollte, wer gern arm wäre, daß er sein Lebtag müßte arm sein. Viel in der Wasche, Wenig in der Tasche. Barmherzige Mütter ziehn grindige Töchter. Wo ich hinkomme, da ist Kirmes gewesen oder wird noch sein. Der Mensch kann alles, was er will. Bier auf Wein, Das laß sein, Wein auf Bier, Das rat ich dir. Gott ist der Dummen Vormund. Daheim ist ein Mann zwei. Kleider machen Leute, Lumpen machen Läuse. Nordwind, Aachner Kind, Lütticher Blut Tut selten gut. Armer Mann, unwerter Gast. An zweien Tischen erzieht man einen Fraß. Klingt es nicht, so klappert’s doch. Ein Wort ist genug für den, der’s merken mag. Zwischen zwölf und Mittag Gar vieles noch geschehen mag. Man fängt auch wohl den gescheiten Fuchs. Wahrheit leidet keinen Schimpf, sprach der Beck, als man ihn Mehldieb nannte. Viel Hände im Haar raufen hart. Alter Hader ist bald wieder neu. Zur Rach eine Schnecke, zur Wohltat ein Vogel. Faule Hände müssen ein böses Jahr haben. -

Mancher greist, Eh er weist. Erbschaft ist oft

July 20th, 2008 by maurice

Mancher greist, Eh er weist. Erbschaft ist oft kein Gewinn. Viel Gründlinge machen den Salm wohlfeil. Reif und Regen Begegnen sich auf den Stegen. Ein Vater ernährt eher zehn Kinder als zehn Kinder einen Vater. Klapp, sagte Knitt, da hatt’ er eine Fliege gefangen. Lieber ungezogen Kind als verzogen Kind. Das Recht ist an beide Füße gerecht wie ein polnischer Stiefel. Schweigen steht den Weibern wohl. Wer sich selber lobt, muß üble Nachbarn haben. Es ist nichts stolzer als eine volle Tasche. Ade, Lieb, ich kann nicht weinen: Verlier ich dich, ich weiß noch einen. Man muß das Geld von den Leuten nehmen, von Bäumen kann man’s nicht schütteln. Wer Böses tut, daß Gutes draus komm’, Ist er kein Schalk, ist er doch nicht fromm. Oft ist auch eine rostige Büchse geladen. Wenn die Lüge kalt wird, so stinkt sie. Wohlerzogen Hat nie gelogen. Kappen, Kleider und Kalk Verdecken manchen Schalk. Große Winde, große Kriege. Man besieht zu spät den Stein, Darüber man fiel und brach ein Bein. Wo der Has gesetzt ist, will er bleiben. Jeder Tag hat sein Lieb und Leid. Es gehört mehr zum Tanz als rote Schuh. Ein nasses Land bedarf keines Wassers. Ist in schönem Apfel kein Wurm, so wäre doch gern einer drin. Wenn mir einer einmal gitzelt, so ist er mir eine Geiß. Wie das Maul, also der Salat. Es ist Maul wie Salat, sagt der Esel, wenn er Disteln frißt. Wie das Haupt, so die Glieder. Das Halbe ist oft besser als das Ganze. Glaub ist von Dingen, die man nicht sieht. /

Die Wahrheit ist ein Kleinod, darum will sie

July 13th, 2008 by maurice

Die Wahrheit ist ein Kleinod, darum will sie mancher nicht alle Tage zur Schau tragen. Er hat, was vor dem Daumen hergeht. Gute Tage kosten Geld. Im Dunkeln Ist gut munkeln, Aber nicht gut Flöhe fangen. Gewalt und Lügen Nicht lange trügen. Wen use Herrgott Kinner gift, den gift he auck Bucksen. Was der Mensch nicht ist, das kann man nicht aus ihm herauskriegen. Man hängt keinen Dieb, eh man ihn hat. Natur und Liebe lassen sich nicht bergen. Je mehr Hunde, je weher dem Bein. Unterm Segel ist gut rudern. Leidst du, daß dich einer fasse, so leide, daß er dich zu Boden werfe. Gebrauchter Schlüssel ist immer blank. Schläge sind behaltene Ware. Angebotene Ware stinkt. Unverhofft Kommt oft. Die Steine auf der Gasse reden davon. Wenn Saufen eine Ehr ist, ist Speien keine Schande. Man muß das Rauche nach außen kehren. Wo Gott eine Kapelle hat, baut der Teufel eine Kirche daneben. Man soll der Herrn genießen, daß sie auch bei Brot bleiben. .

Der Wein ersöffe im Wasser, hätt’ er nicht

July 12th, 2008 by maurice

Der Wein ersöffe im Wasser, hätt’ er nicht schwimmen gelernt. Wollust ist ein böser Zundel. Wer schilt, was er begehrt, Ist keiner Bohne wert. Freunde tun mehr Not Als Feuer, Wasser und Brot. Wer die Krätze hat, reibt sich gern. Not an Mann, Mann voran! Man muß sich nicht tiefer hineinlassen, als man Grund hat. Eine milchende Kuh Deckt den Tisch dazu. Bitte die Braut, So schreit sie laut. Man muß einem bösen Hund ein Stück Brot ins Maul werfen. Alte Diener, Hund und Pferd Sind bei Hof in einem Wert. Das Gewissen ist des Menschen Gott. Wer sich an andern spiegelt, der spiegelt sich sanft. Gunst geht vor Recht. Es ist kein Fehl und Laster, Es gibt dafür ein Pflaster. Graue Haare sind Kirchhofsblumen. Die Nacht ist keines Menschen Freund. Wenig Gut, Leichtes Blut. Ein junges Weib bei einem alten Mann ist des Tags eine Ehefrau und des Nachts eine Witwe. Man soll sich nicht ausziehen, eh man schlafen geht. Das Seil, womit man fangen will, muß gedreht sein. .

Er läuft wie Klaus mit Säcken. Aus ungelegten

July 10th, 2008 by maurice

Er läuft wie Klaus mit Säcken. Aus ungelegten Eiern werden spät junge Hühner. Von Fischen und Engeln ist nicht gut predigen (denn es weiß niemand, welches er oder sie sind). Ein Auge ist Notdurft, zwei Hoffart. Vorsorge verhütet Nachsorge. Wie du kommst, so gehst du. Käm’s, Ich nähm’s. Der Spielmann gehört an die Hochzeit. Bei stillem Wind ist gut Hafer säen. Zu Pfingsten auf dem Eise! Er ist nur eben so viel gesalzen, daß er nicht faule. Des Schulzen Kuh ist ein anderes! Wer empfing, der rede, wer gab, der schweige. Großes Feuer löscht das kleine. Die Kapuze macht den Mönch nicht. Mit bloßen Sorgen kann man keinen Strohhalm zerbrechen. Der Wein für die Leute, das Wasser für die Gänse! Schade witzigt. Schlechte Sitten machen gut Gesetz. Schöne Gestalt Verliert sich bald. Was die Alten gebaut, können die Jungen nicht unter Dach halten. Man muß den Schrägen nach dem Markte richten. Die Lüge hängt zusammen wie Sand, man kann ihn nicht ballen. Wenn der Teufel das Pferd holt, holt er auch den Zaum dazu. Die Bratwurst sucht man nicht im Hundestall. Ein kleiner Dieb an Galgen muß, Von großen nimmt man Pfennigsbuß. Was hilft Dingen, wenn man nicht kaufen kann? Entweder, oder! Gescholtene Kräuter ißt man am liebsten. Nimm ein Weib um das, was sie hat, einen Freund um das, was er tut, und eine Ware um das, was sie gilt. _

Grober Verstand Ist eine Felsenwand. Es regnet bei

July 9th, 2008 by maurice

Grober Verstand Ist eine Felsenwand. Es regnet bei Sonnenschein: da kommt ein Schneider in den Himmel. Der Kuckuck behält seinen Gesang, Die Glock ihren Klang, Der Krebs seinen Gang, Narr bleibt Narr sein Leben lang. Wer dem Henker entläuft, entläuft deshalb dem Teufel nicht. Gute Singer, Gute Schlinger. Wer stehlen will und nicht hangen, Der lass’ sich zu Schaffhausen fangen. Zwei Narren in einem Haus Haben allzeit Streit und Strauß. Rat soll vor der Tat gehen. Es weiß es niemand als Kirchenmarktleut. Das schlimmste Rad am Wagen knarrt am ärgsten. Die Kuh milcht durchs Maul. Ein Schandbrocken ist bald gegessen. Freitagswetter, Sonntagswetter. Bekümmerter Mann ersieht selten seinen Vorteil. Es müßten starke Beine sein, die gute Tage ertragen können. Märzenstaub Bringt Gras und Laub. Es verliert mancher seinen Haber, eh er zum Acker kommt. Kein Kram ist so gut, man find’t auch böse Ware drin. Wer sich schämt, habe den Schaden. Wie das Maul, also der Salat. Er ist seiner Protektion milder denn seiner Gaben. Wo die Kirche ist, da ist der Krug nicht weit. Das Papier läßt drucken, was man will. Mit einem Fischerbuben von neun Jahren ist besser über den Rhein fahren als mit einem Doktor von siebzig. Hunger lehrt die Katzen mausen. Adler brüten keine Tauben. Dreimal umgezogen ist einmal abgebrannt. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Ein magerer Vergleich ist besser als ein fetter Prozeß. Traue nicht lachenden Wirten und weinenden Bettlern. Wie die Weise, so der Sang. Man muß nicht unter dem Schnee mähen. -

Gleiche Brüder, gleiche Kappen. Läßt du dir auf

July 5th, 2008 by maurice

Gleiche Brüder, gleiche Kappen. Läßt du dir auf den Achseln sitzen, so sitzt man dir gar auf dem Kopfe. Wer nichts begehrt, dem geht nichts ab. Stolpert doch ein Pferd auf vier Eisen. Vor Essens wird kein Tanz. Er bleibt bei seinen Worten wie ein Pelz auf dem Ärmel. Wenn er tot ist, sch- ihm der Hund aufs Grab. Neuer Landtag, gewisse Steuer. Schade tut weh. Es ist gut wohnen, wo fromme Leute sind. Rotbart, Schelmenart. Üble Katze, so nicht von selber maust. Viel Köpfe gehen schwer unter einen Hut. Schickelmann wohnt an der Straße. Wer gut schmeert, Der gut fährt. Wie dir gehn die Backen, So gehn dir die Hacken. Laß fahren, was nicht bleiben will! Gestohlen Brot schmeckt wohl. Man muß dem Kind einen Namen geben. Mancher büßt, was andere verbrochen haben. Reich sein und gerecht Reimt sich wie krumm und schlecht. Der Klügere gibt nach. Nehmen ist das süßeste Handwerk. Unmäßiger Patient macht unbarmherzigen Arzt. Träume sind Fäume. Die Finsternis sei noch so dicht, Dem Lichte widersteht sie nicht. Es wäre gut Herrgotte nach ihm schnitzen. Setz eine Katz in ein Vogelhaus, Es wird kein Zeislein daraus. Wer regieren will, muß hören und nicht hören, sehen und nicht sehen. Man muß der Zeit ihr Recht tun. Je mehr der Geizige hat, Je weniger wird er satt. Metzler tragen mehr Hirn im Sack als Narren im Kopf. Untereinander wie Kraut und Rüben. Dulden, Schweigen, Lachen Hilft viel bösen Sachen. Schmeichler tun den Fürsten größern Schaden als der Feind im Felde. Scham Ist armen Leuten gram. Johännsken, Johännsken! Wat sast (wirst) du schlobbern, wann use Hippe (Ziege) melk wät! Trügt ein Jude den andern, ein Pfaffe den andern, ein Weib das andre, so lacht Gott im Himmel. Gut Braucht Hut. Nimm’s zwiefach, wenn’s einfach zu lang ist. Viel Gesetz, viel Übertretung. Wessen Ofen geheizt ist, der meint, es sei allenthalben Sommer. Eine Kuh Deckt viel Armut zu. Man kann der Hacke bald einen Stiel finden. Wer die Geiß im Hause hat, dem kommt der Bock vor die Tür. Auf die Jungfernschaft kann man keine Semmel borgen. Sparmund Frißt Katz und Hund. Wo Wein eingeht, da geht der Witz aus. /

Wo euer Schatz ist, da ist auch euer

July 5th, 2008 by maurice

Wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz. Würfel, Weiber, Federspiel Haben der Treue selten viel. Es wäre gut Teufel nach ihm malen. Junges Blut, Spar dein Gut, Armut im Alter wehe tut. Du mußt lange spotten, bis du mir ein Ohr abspottest. Einmal Bürgermeister, allzeit Bürgermeister. Schweigen ist oft besser als sich verantworten. Wer ein alt Weib nimmt des Geldes willen, bekommt den Sack gewiß, wie es um das Geld steht, wird sich finden. Wenn die Krippe leer ist, schlagen sich die Pferd im Stalle. Von geschmiertem Leder scheidet der Hund nicht gern. Man kann einem Geizigen nicht mehr Unglück wünschen, denn daß er lange lebe. Es kommt niemand gern vom Pferd auf den Esel. Er lobt sich, weil seine Nachbarn nicht zu Hause sind. Viel Hände machen bald Feierabend. Alle Werktag um den Herd Ist des Sonntags schämenswert. Gesellentreue selten besteht, Ehweibstreu über alles geht. Blick erst auf dich, Dann richte mich. Laß mich mit dir laufen, sagt die Schneck zum Boten. Jeder Zeit ihr Recht Macht manchen armen Knecht. Chresdag an der Dühr, Ostern öm et Für. Der Gutgenug hat sein Lebtag nichts getaugt. Wer Unglück haben soll, bricht den Finger im Hirsebrei. Wer sein selbst ist, der ist des Teufels Knecht. Nachgeben stillt den Krieg. Von Schweigen tut dir die Zunge nicht weh. Mit Gott fang an, mit Gott hör auf, Das ist der schönste Lebenslauf. Wer will, mag seinen Schaden verschweigen. Leb mit Vernunft, So kommst nicht in der Armen Zunft. Wenn die Keuschheit zum Tanze kommt, so tanzt sie auf gläsernen Schuhen. Rede nicht mit dir selber, sonst möchte man sagen, dein Zuhörer war’ ein Narr. Auf der Neige ist nicht gut sparen. Er will fliegen, eh er flügg ist. Wen die Liebe kitzelt, dem ist der Tod nicht verhaßter als Aufschub. Es ist kein Streich verloren, als der nebenbei fällt. Niemand stirbt ohne Erben. Kartenspiel ist des Teufels Gebetbuch. Die Mönche teilen sich in Stadt und Land. Es kommt ihm - wie dem alten Weibe das Tanzen. Er ist in der Kluppe wie eine Laus zwischen zwei Daumen. Treu und Glauben ist besser als bares Geld. St. Martin war ein milder Mann, Trank gerne cerevisiam, Und hatt’ er nicht pecuniam, So ließ er seine tunicam. Gute Bäume tragen zeitig. Seinem Schicksal mag niemand entrinnen. Wer zwischen zwei Freunden Richter ist, verliert den einen. Teure Arznei hilft immer, wenn nicht dem Kranken, doch dem Apotheker. Sobald das Geld im Kasten klingt, Alsbald die Seel in Himmel springt. Was sollte mir Rom, wenn ich davor hinge? Gute Sänger, gute Schlemmer. _